Freitag, November 16

CSD 2018 Berlin Hot oder Schrott ?

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Auch wir waren am Samstag beim
CSD mittendrin und voll dabei unter dem diesjährigen Motto:

Laut des CSD Forums das perfekte Motto für den 40. CSD, da es gleichzeitig eine Würdigung der vielfältigen Kämpfe in den vergangenen Jahrzehnten beinhaltet und dabei einen festen, selbstbewussten Blick in die Zukunft richtet.

Wir starteten pünktlich um 12:00 Uhr am Ku`damm vor dem Kranzler Eck und trafen auch schon gleich die ersten bekannten Gesichter wie Micaela Schäfer, wie gewohnt neben Julian F. M. Stöckel und Dieter Baganz von Agentur Baganz, wo auch gleich das erste schöne Bild von uns geschossen wurde.

Geplanter Start des Umzuges war 12:30 Uhr doch wie auch schon in den Jahren davor verspätete sich das Ganze leicht, sodass sich die Trucks erst gegen 13:00 Uhr nach der Ansprache auf den Weg machten.

Später stiessen wir noch zu unseren Freunden, die sich an einer schönen kühlen Ecke niederliessen, denn es war bedrückend heiss an diesem Tag. Zum Glück gab es an jeder Ecke kühle Getränke zu kaufen.

Wir verließen den CSD diesmal schon gegen 16 Uhr ohne die Runde bis zum Brandenburger Tor vollendet zu haben.

Wir machten das Beste daraus, aber das härtere Fazit ist FAKT!

Wie immer eine sehr friedliche Demo. Doch der CSD ist merklich nicht mehr das was es einmal war. Das Publikum wird jünger, der CSD hat einfach seinen Flair verloren. Schuld daran mag nicht das Publikum sein, vielmehr die Aufmachung des Ganzen.
Die Trucks spielten die Radiosongs hoch und runter und es kam einfach keine uns bekannte und gewollte Stimmung auf. Ein Kommerz-Zirkus von Sehen und Gesehen werden untermalt mit langweiligen Beats, die wir schon den ganzen Tag im Radio hören -müssen wir uns nicht geben. Simone war auch sichtlich genervt… und dann die immer wiederkehrenden monotonen Parolen, die durch die Lautsprecher hallten.

Keine Hingucker mehr mit Prunk und Trubel sondern Studenten, die eine ellenlange Fanhe leiblos über den Gehweg zogen und schlimmeres. Ein Möchtegern “Promi” der Gott sei Dank nicht anfing zu strippen und sich von pubertierenden feiern ließ und natürlich der stillose selbstverliebte Trashdesigner, der sich wieder mal selbstdarstellte und nicht mal ein Lachen in sein eingefrorenes mit Botox vollgepumptes Gesicht bekam.

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Kein Wunder, dass die Guten Trucks von damals mit hämmernden Bässen und Endgeiler Musik schon lange nicht mehr dabei sind – ganz geschweige von den überteuerten Teilnahmegebühren, die sich der CSD einstreicht – Da bekommt man den Hals wohl nicht mehr voll genug. Da war ein Ablassbrief zu Christus Zeiten ja noch billiger und das war damals schon viel.
Der CSD verliert seinen Glanz oder hat diesen schon verloren -Schade um die Zeit-!

Wir werden den CSD wohl nicht mehr besuchen und
schwenken wie so viele Andere dann eher um zum
” Zug der Liebe “, der übrigens am 25.08 stattfindet.

 

Was meint Ihr ? CSD Top oder Flop ?

 

Bis demnächst mit lieben Grüßen
Simone und Sven 

 

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