Der erste Schritt – Swinger…

Swinger - Verlangen, Lust, Leidenschaft

Bild aus dem Film: Swinger - Verlangen, Lust, Leidenschaft

Wenn man jahrelang in einer Beziehung ist, tritt nach geraumer Zeit bei dem ein oder anderen das Gefühl des „Eingefahrenen“ auf. Der Sex im Zusammenspiel mit dem Alltag wird auf das Minimum degradiert, doch dem könnte man gerade mit einem Besuch im Swingerclub dagegen wirken.
Die einen beklagen sich über Langeweile und die Anderen wollen Abwechslung!


Der Swingerclub ist keine „Freikarte“ für den Sex mit Jedem und sollte mit solch einer Einstellung auch nicht besucht werden.

Es geht nicht unbedingt nur um Sex mit Anderen, denn es hat durchaus auch seinen Reiz seine Sexualität VOR den Anderen auszuleben und sich beim Liebesspiel beobachten zu lassen. Das kann sehr antörnend sein, obwohl der reine Gedanke vor dem selbst ausprobieren durchaus für manche Menschen eher „abstoßend“ oder als“ abnormal“ wahrgenommen wird.

Ganz wichtig ist, sofern ihr das erste mal einen solchen Club besucht: viel miteinander reden – davor und danach – sprecht über eure eigenen Empfindungen – was hat Euch gefallen und was nicht.

 


“Schafft euch eigene Regeln, die ihr gegenseitig aufstellt und auch einhält!”

 

Sollten sich Änderungen in der Sichtweise der Regeln ergeben hilft nur „ wieder reden und die Regeln neu diffinieren„ – Denn nur so schafft ihr gegenseitiges Vertrauen und könnt euch damit selbst den Respekt zeugen der euch gut tut.

Lasst Euch zu nichts überreden ( sowohl Mann als auch Frau ) und tut nur das, was euch gut tut ohne dem Anderen einen Gefallen zu tun, denn dann fühlt ihr euch innerlich „befleckt“ und dies ist der Anfang vom Ende der Unzufriedenheit. Und Unzufriedenheit wollt ihr doch nicht? Denn ihr sucht ja einen gemeinsamen Weg der Beiden gut tut und keinen verletzt o.ä.

 


Ein durchaus auch weit verbreiteter Aspekt um einen Clubbesuch zu argumentieren ist die blanke Neugierde!

Wie oft kam es schon vor, dass ihr eine Reportage gesehen habt, einen erotischen Film oder eine Geschichte erzählt bekommen habt, welches in Euch eine große Neugierde oder Phantasie am Swingen ausgelöst hat.

Haltet den Moment fest und versucht das Thema aufzugreifen. Meist geschieht so etwas spontan ohne dass ihr darüber nachgedacht habt – also warum nicht?

Die Kommunikation mit dem Partner vor und nach dem Besuch in einem Club ist die erste und oberste Regel, die Ihr für euch selbst halten solltet!

Wie sage ich meinem Partner was ich gerne möchte ohne das Gefühl der Verletztheit auszulösen? Das ist nicht einfach, glaubt uns. Solltet ihr zusammen eure Fantasie und Wünsche geäußert haben filtert es aus, was zum derzeitigen Punkt für euch in Frage kommt und was nicht.

 

Ihr seid Beide verschieden im Denken und Tun – hier heißt es nun klare Regeln zu finden und nicht Alles zu wollen was euch gerade in den Sinn kommt.

Der Weg den ihr beschreitet ist lang und sollte auch so begangen werden!

Denkt mal darüber nach „ Wenn ich alles heute sofort gebe – wo will ich noch hin? Wo bleibt der Reiz? So ein Prozess entwickelt sich über Jahre – Es gibt durchaus Ausnahmen, aber ob diese Menschen wirklich glücklicher leben ist eine andere Sache. Fangt langsam an, Niemand wird euch dafür verurteilen.

 


Lasst euch von schlechten Medienauftritten nicht den Spass nehmen.

 

Wir kennen dies nur zu gut 🙂 Vor einigen Jahren haben wir auch die eine oder andere Reportage gesehen und uns ist fast schwarz vor Augen geworden. Teils sehr grenzwertige Berichte, die dem Klischee entsprechen, aber nicht der Wahrheit ( auch hier gibt es Ausnahmen – aber für jeden sein Topf )

Ihr müsst immer daran denken „ Schmuddelberichte“ lassen sich eben besser verkaufen und bringen mehr Einschaltquoten als seriöse und stilvolle Berichte aus der Szene. Denn darüber läßt sich eben besser herziehen und man selbst fühlt eine Art Bestätigung dessen, was man gerade sieht .

Würde jede Reportage im Bereich der Szene erotisch und ansprechend wirken, wäre es nicht reizvoll genug darüber vermehrt zu sprechen. Man selbst behält eben meist nur die Dinge im Kopf, die dem eigenen Weltbild nicht entsprechen und darüber kann man sich dann in aller Ruhe auslassen und lustig machen .

 


Zuerst solltet ihr euch also grundlegend informieren. Wir haben uns damals für den JOYclub (Erotikportal) entschieden und es bis heute nicht bereut. 

 

Sei Offen und Ehrlich zu Dir selbst und deinem Partner gegenüber – Nehmen ohne zu geben geht nicht – Versucht den Einklang zu finden und ihr werdet eine neue Welt erblicken, die dem äußeren Klischee in keiner Weise gerecht wird.

Hier kannst Du als Mann einer Frau sagen wie „heiß“ sie ist ohne dass gleich der Mann kommt und dich verbal degradiert. Hier kannst Du anziehen was du möchtest oder auch nackt ( stilvoll bitte ) – Jeder Club besitzt einen eigenen Dresscode, der bitte unbedingt beachtet und eingehalten werden sollte.

Hier triffst du gleichgesinnte Einsteiger oder Veteranen der Szene, die allesamt ein höfliches Auftreten haben und auch einem gutem Gespräch nicht abgeneigt sind – Man muss nicht immer gleich in die Kiste – Das ist quatsch!

Wir haben auch schon etliche Abende verbracht, wo wir einfach nur Zuschauer waren und eine gepflegte Verbalerotik mit anderen Menschen führten – frei nach dem Motto „ gegessen wird zuhause „

Der klassische Spruch in der Szene „ Alles kann – nichts muss „  – danach leben wir – akzeptiert uns! Wir sind nicht anders, bloß weil wir unsere sexuelle Leidenschaft erweitert haben und auch außerhalb der vier Wände Spaß mit Uns und Anderen haben.  Dem Facettenreichtum sind fast keine Grenzen gesetzt. Es gibt sehr viel zu entdecken – auch heute noch für uns selbst !

 

Swingen ist gesellschaftsfähig geworden –  also fühlt euch eingeladen die andere Welt zu betreten und genießt die Augenblicke, welche ihr erleben werdet!!

Liebe Grüße
simone und Sven

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